Glossar

Clearance

Die Clearance ist die Frist zwischen einem vergütungsfähigen Ereignis und der Auszahlbarkeit der Provision. In dieser Zeit können Stornos, Widerrufe und Chargebacks noch abgefangen werden.

Auch: Sperrfrist, Freigabefrist

Erklärung

Eine Provision wird im Affiliate-Marketing nicht in dem Moment fällig, in dem ein Kunde bestellt. Bestellungen werden storniert, Verbraucher widerrufen, Kartenzahlungen werden zurückgebucht. Damit der Händler nicht Provisionen für Umsätze zahlt, die es am Ende nicht gibt, bleibt die Provision zunächst in einem Wartestatus. Diese Wartezeit heißt Clearance.

In Provisora beträgt die Clearance im Standard 14 Tage nach dem Ereignis und ist konfigurierbar. Erst nach Ablauf steht die Provision im Ledger als „auszahlbar“ und kann in den nächsten Gutschrift-Lauf eingehen. Wird die Bestellung vorher storniert oder zurückgebucht, entfällt die Provision.

Für Pro-Verkauf-Modelle (CPS) richtet sich eine sinnvolle Clearance nach der Widerrufsfrist, bei Leads nach der Qualitätsprüfung. Zu kurze Fristen führen zu Rückforderungen, zu lange Fristen frustrieren Partner. Die Frist gehört in die Partner-AGB, damit sie für beide Seiten nachvollziehbar ist.

Nächster Schritt

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